Die Wiese zwischen dem Polizeiposten und dem alten Kasernenareal fristet zurzeit ein trauriges Dasein. Sie wird wenige Male im Jahr von einem Zirkus bewohnt und sonst hauptsächlich von einigen wenigen Hündelern benutzt. Ich schlage deshalb eine Minigolfanlage auf dem Kasernenareal vor. Minigolf ist ein niederschwelliges und kurzweiliges Spiel, das jung und alt begeistert. Eine – mobile oder feste – Minigolfanlage würde zu einem prächtigen Begegnungspunkt im Kreis 4 werden.
Eingereicht von: Alice Kohli, Zürich
Eingereicht für die Zürcher Landsgemeinde 2011.
Resultat der Vorabstimmung:
34 Stimme(n)
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129 Stimme(n)
oh, man kann gar nicht NEIN stimmen? Sehr schade. Denn: Die Kasernenwiese ist die letzte im Zentrum der Stadt, auf der man sich auch an schönen Tagen noch frei bewegen kann. Ohne über einen mobilen Grill zu stolpern. Vielleicht ist gerade das der Grund, weshalb alle plötzlich “etwas aus ihr machen” wollen?
Liebe Esther, ein sehr bedenkenswerter Punkt. Komm doch an die Landsgemeinde, dort kannst du dann auch richtig NEIN stimmen. Hier geht es ja erstmal darum, zu bestimmen, worüber an der Landsgemeinde diskutiert und abgestimmt werden soll. Also: Vielleicht könntest du ja eine Alternative als Initiative formulieren, im Stil von: «Urbane Ausgleichsflächen: Auf jeden Grill in der Stadt muss ein Quadratmeter zweckloser Raum kommen, der der ökonomischen und sonstig gearteten Verwertung entzogen ist. Oder so.» Ich würde das unterstützen, würde aber auch z.b. das Gassi-Gehen als eine Form der Verwertung bezeichnen. Hihi.
Lieber Dominik, werde da sein! Supersuper, die Landsgemeinde-Idee. Und ja, hey, wenn die Autos weg wären, gäbs plötzlich sowas von viel Platz, der nicht verwertet werden müsste. Bzw. teilweise freilich dürfte, da kämen dann alle mit ihren Primärinteressen zum Zug (ausser die Autofahrer), man könnte neben den Velo- auch Kinderwagenwege anlegen! Alice’s Minigolfanlage! Auf den ehemaligen Parkplätzen stünden dann wohnliche Container wie jene im Basislager in der Binz, ganz viele von denen, für uns alle, die wir uns keine teuren Wohnungen, Übungsräume und Ateliers leisten können, für Krippen und Werkstätten und was auch immer. Rund um die Container hätte es mehr oder weniger wilde Gärten, Bienenhäuschen, Teiche, lauschige Ecken und … ganz viel freie Fläche. Also, Vorschlag kommt … :)
Wunderbar, Esther, wunderbar! Limmatquai, Weststrasse, bald Langstrasse? Stopp der Pflästerlipolitik, ganze Stadt autofrei! (Wobei ich finde für die Langstrasse könnte man eine Ausnahme machen). Zusammen mit Vorschlag #9 gegen Spekulation.