Es werden pro Jahr grosse Flächen von Landwirtschaftsland in Bauland umgezohnt. Beim Verkauf des Baulandes werden diese Bauern zu mehrfachen Milionären. Obwohl sie vorgängig jahrelang Subentionen bezogen haben, müssen sie diese nicht zurückerstatten.
Beim Verkauf des Baulandes müsste ein Teil des Landes für Genossenschaftswohnungen zur Verfügung gestellt werden, damit günstiger Wohnraum erhalten und geschaffen werden kann. So hat der Staat einerseits Mehreinnahmen für zurückerhaltene Subventionen und andererseits günstigen Wohnraum, welcher gewährleistet, dass weniger Bürger/innen zu Sozialfällen werden.
Eingereicht von: Gerald Räbsamen, Uster
Eingereicht für die Zürcher Landsgemeinde 2011.
Resultat der Vorabstimmung:
89 Stimme(n)
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129 Stimme(n)
Dieses Thema aufzugreifen dünkt mich etwas populistisch. Es geht dabei um Beträge welche im Vergleich zu den Subventionen im “Gesundheitswesen” vernachlässigbar sind.
Besser mal hinterfragen mit wievielen Milliarden unser Gesundheitswesen subventioniert wird weil
a) die Pharma die Preise selbst bestimmen kann und
b) via Swissmedic günstige Therapien und Medikamente verboten werden
c) via obligatorische Krankenversicherung die gesamte Bevölkerung abgeschöpft wird. D.h. zig Milliarden stehen dem “Gesundheitswesen einfach zur Verfügnung und können “verwendet” werden.
Ich finde diesen Vorschlag ebenfalls gut. Beides würde einerseits den Staat und andererseits die Bürger entlasten.
Besten Dank und alles Gute.
Super Vorschlag! Nicht nur profitieren ;-)
Unverjährt? Unheimlich wieviele es treffen würde!
Ja, die Bauern sind und werden “Herrenbauern”. Die typischen Schweizer Tugenden der Zurückhaltung und sogenannter Bescheidenheit finden hier anderweitig grosszügig einen Fluchtweg und bestimmen so das Klima der Schweiz.Ich rede hier nicht in der Luft, sondern ich habe früher als Kind vor die Schule anfing schon den Stall ausgemistet und zwei Kühe mit der Hand gemolken.Und alles andere was so dazu kommt.Arbeiten kam zuerst und dann die Schule.Ich weiss also wo das Gewicht liegt.
@Ueli: ja, Pharmapreise sind ein Graus! Aber, das Gesundheitssystem als solches ist eins der Besten auf der Welt.
Es geht hier aber um die Bauern, die sich jahrelang durch Subventionen finanzieren und dann plötzlich Multimillionäre durch Landverkauf (Umzonungen) werden.
Mein Vorschlag: Bauern die Subventionen in Anspruch nehmen (wahrscheinlich alle) sollen Enteignet werden.
@Patrick: Wie gesagt ist das Thema populistisch. Man sollte dort etwas ändern respektive seine Energie dort ensetzen, wo die grösste Personengruppe betroffen ist. Beispiele: Unfälle mit Kernenergie etc.
Das Thema ist überhaupt nicht populistisch, oder würde jemand auf die Idee kommen und bei einem Fürsorgegeldempfänger, welcher eine grosse Erbschaft macht, das Geld nicht zurückzufordern. Den Bauern würden immer noch Milionen bleiben und der Staat könnte das Geld für die Förderung von billigem Wohnraum zur Verfügung stellen. Leider gibt es immer mehr Menschen, welche mit ihrem kleinen Einkommen fast keine Wohnung mehr mieten können. Der Vergleich mit der Kernenergie hinkt sehr, so sollte jedem klar sein, dass es so nicht weitergehen kann. Es wäre jedoch falsch deshalb keine “heissen Eisen” mehr anzupacken. Für mich ist es wichtig, dass alle Menschen gleich behandelt werden. Es ist richtig, dass die Bauern für ihre harte Arbeit Subventionen erhalten und diese bei einem Riesengewinn zurückzahlen.
Der Punkt ist das es immer mehr Grünflächen verschwinden und es gibt doch immer noch Areale die baubar sind – alte Industrie-Flächen usw.
Jeder sein Haus und Zwerg im 2m2-Rasen sollte Traum aus der 50er sein! Wie ist es mit der “Verjährbarkeit”?
Da bin ich gleicher Meinung. Es wäre sogar möglich, dass durch diese Massnahme ein Bauer nicht bereit ist das Bauland zu verkaufen und so die nächste Generation das Land bewirtschaften kann. Dies würde schneller dazu führen, dass Gemeinden und Städte das bestehende Land besser ausnützen müssten.
Finde dies eine gute Idee. Zumal die Raumplanung seit Jahren dringend überarbeitet werden müsste. Vielleicht überlegt sich so mancher Bauer, ob er in lukrativem Denken weiterhin schützenswerte Böden für Bauland verkauft.