Zur Zeit haben in den meisten Kantonen arbeitende Mütter Anspruch auf 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und Väter bekommen nur wenige Tage frei. Das schreibt eine Rollenverteilung vor, die nicht zu allen Paaren passt und zudem das soziale und wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern verstärkt. Deshalb schlagen wir folgendes vor:
1. Wenn eine Frau ein Kind gebärt oder ein Paar ein Kind adoptiert, haben beide Elternteile zusammen Anrecht auf 20 Wochen Elternschaftsurlaub.
2. Das Paar kann sich die Ferien beliebig aufteilen, unter der Bedingung, dass jedes Elternteil mindestens 4 Wochen Ferien nimmt. Diese 4 Wochen werden ansonsten verfallen. Selbstverständlich gilt diese Regelung auch für gleichgeschlechtliche Paare.
Somit enstehen neue Möglichkeiten für Männer und Frauen sich im Beruf und in der Familie zu entfalten.
Eingereicht von: Dana & Adina, Zürich
Eingereicht für die Zürcher Landsgemeinde 2011.
Resultat der Vorabstimmung:
23 Stimme(n)
… via Newsletter
Loading...
… via RSS-Feed
… via Twitter
… via Facebook
… via wemakeit.ch
… durch Mithilfe
129 Stimme(n)
Ich bin eigentlich nicht unbedingt für diesen “Elternurlaub”. Bin auch nicht grundsätzlich dagegen. Es ist bloss so, dass ein Baby eigentlich die Eltern erleben möchten, was sie so alles tun, wo und wie sie arbeiten. Doch statt, dass das Baby das erleben kann und darf, verreist man mit ihm oder bleibt zuhause und arbeitet nicht. – “Komische Eltern…”
Es wäre ‘besser’, die Gesellschaft könnte akzeptieren, dass ein Baby auch zur Gesellschaft gehört und – wie etwa in Italien – auch nach Mitternacht mit den Eltern noch in der Bar ist oder eben am Arbeitsplatz von Mamma oder Papa oder beiden… Dann würden die Babies auch nicht stören. Ein Baby kommt nicht zum Schlafen auf die Welt. Es möchte was erleben.