Vorschlag #30: Auflösung Occupy – worldwide and now!

Mädels und Jungs
Occupy bringt nix und stört einzig das schöne Stadtbild!
Ich vermisse den ökonomischem Sachverstand!
99 % sind leider nicht ganz 100 – wie am BLindenhof reklamiert wird.
Ich mag keine Dogmen!
Zieht Euch adrett an! Armani und Hermès sind cool und helfen Euch;
Porschefahren ist geil! Seid produktiv, geht arbeiten, eröffnet Eure Geschäfte!
Geht Entwicklungshifle leisten, z.B. nach Afrika!
Kiffen ist nicht legal und macht lasch.
Bezahlt Eure Steuern pünktlich!
Spendet, statt das Geld anderer einfordern!
Nix gegen hohe Banker-Boni!
Die Zukunft liegt im Investment-Banking!
Tut was Gescheiteres!

Eingereicht von: Bernhard F. Born, Viganello

Eingereicht für die Landsgemeinde Zürich 2012.
Resultat der Vorabstimmung:

7 votes, average: 1,00 out of 1 7 Stimme(n)

37 Responses to Vorschlag #30: Auflösung Occupy – worldwide and now!

  1. Lieber Bernard (if I may :-)

    Ihr Vorschlag gefällt mir.

    Nur eine kleine Frage: Was ist das ‘Gescheitere’, das Sie selbst tun? – um pünktlich ihre Steuern zahlen zu können, nicht im Porsche nach Feierabend, meine ich…

    Herzlich

    June

  2. So, so – die Zukunft liegt im Investment-Banking. Die Hungernden in Afrika werden Ihnen eine solche Einstellung danken. Haben Sie eigentlich schon einmal über Ihren Tellerrand hinausgeblickt? Haben Sie – mit Verlaub – noch alle Tassen im Schrank? Occupy “Tassen in die Schränke” kann ich da nur sagen.

  3. Warum kann man nur befürworten? Ich bin dagegen.

    • Liebe Okkupantin Pia,
      bitte nicht so stramm und linientreu, sondern schön locker bleiben!
      Nun die Fragen:
      - Wieviel Geld hast Du schon für Afrika gespendet?
      - Wie hoch sind Deine Steuern, die Du in den letzten fünf Jahren bezahlt hast?
      Du solltest Ursache und Wirkung besser auseinanderhalten!
      Schuld sind nicht böse Investmentbanker, sondern die unsinnigen Sozial-leistungen, die Fehlallkokation von Steuergeldern.
      Deshalb: Massiv runter mit den Steuern, Sozialleistungen und der Sozialhilfe.
      Ohne Investmentbanking geht es auch mit Afrika noch mehr bergab!
      Also meine liebe Okkupanten:
      Seid keine trüben Tassen!
      Freut Euch des Lebens und des Konsums, und geniesst schöne Kleider!
      Don’t occupy! Be grown up!

    • Do not occupy!
      Be grown up!
      Enjoy consuming!

  4. Remy Holenstein

    Hallo Herr Born und Viganello
    Was würde passieren, wenn die meisten Menschen so denken würden wie ihr ?
    Es gäbe keine Porsche, Armani, Hermès und auch keine Boni mehr.
    Warum nicht ? Weil jeder versuchen würde alle anderen zu betrügen. Die Reichen wären sehr schnell nicht mehr reich, weil sie ihren ganzen Reichtum dafür einsetzen müssten, um diesen zu schützen. Dann müssten die Reichen die Polizei bezahlen und das Militär. Täglich gäbe es Gewaltverbrechen. Und davon wären auch die Reichen nicht verschont. Sie müssten ununterbrochen damit rechnen, dass sie von ihren „Machtpositionen und Einkommensquellen“ verdrängt würden. Nur noch wenig würde richtig funktionieren weil jeder dem andern misstraut. Niemand würde mehr freiwillig unbezahlten Arbeit leisten. (Heute wird mehr als die Hälfte aller Arbeit unbezahlt geleistet !)
    Ich bin froh, dass in der occupy-Bewegung Menschen sind, die solche Zusammenhänge begriffen haben.
    Ich grüße mit der Hoffnung auf ein Umdenken

    • liebe(r) Okkupant (in?) Remy
      hier und für Dich sieben Gebote, drei Fragen und zwei Maximen:
      1. Reiche sind eine Minderheit und deshalb besonders schützenswert!
      2. Geld und Reichtum sind nicht dazu da, um umverteilt zu werden!
      3. Es gibt kein Menschenrecht auf Enteignung durch Habenichtse und Mietlinge.
      4. Es ist völlig OK Mittel zu besitzen; es ist sogar cool und zeugt von Macherqualität!
      5.Mittellose und Passivisten hingegen behindern die Gesamtgesellschaft.
      6. Geld folgt immer der Intelligenz und ist dort sehr gut aufgehoben.
      7. Wir brauchen grosse Banken, fette Boni, intelligente Investmentbanker und starke Renditen.

      1. Spendest Du auch Geld für die Ärmsten, z.B. in Afrika?
      2. Wieviel?
      3. Wieviel Steuern bezahlst Du pro Jahr?

      1. Do not occupy!
      2. Be grown up!

  5. Lieber Bernhard (Da du mich dutzest, tue ich das auch)

    Hier meine Stellungnahme:

    zu den Geboten:
    1. Wenn Reiche ihr Einkommen auf dem Buckel der Fleissigen erlangen, sind sie nicht schützenswert.
    2. Geld und Reichtum sind für jeden in der Gesellschaft da – gewisse Unterschiede wird und soll es immer geben – aber den Raubtierkapitalismus den wir heute haben – ne – wenige % der Weltbevölkerung besitzen die Löwenanteile – wer leistet (wirklich leistet – nicht von Zinsen lebt) soll auch etwas davon haben und zwar jede/r
    3. Es gibt Menschenrechte auf Nahrung, Bildung und Unterkunft!
    4. Mittel zu besitzen ist natürlich ok, wenn sie auf legalem und was noch wichtiger ist legitimem, moralischem Weg ERSCHAFFEN wurden.
    5. Kein Mensch ist von Natur aus passiv – jedoch behindert unsere Gesellschaft wahre Kreativität oft – und dann würde mich noch interessieren, welche Aspekte der Gesamtgesellschaft genau behindert werden nach Deiner Meinung (Du sprichst nicht etwa vom Geld “machen” oder??)
    6. Geld folgt leider nur zum kleineren Teil der Intelligenz – vorallem folgt es der Gier und dem Machthunger.
    7. grosse Banken, fette Boni, Investmentbanker und der endlose Drang nach grossen Renditen haben die Misere verursacht, in der wir stecken.

    Zu den Fragen:
    1.+2. Ja ich spende ab und zu Geld für die Aermsten – wahrscheinlich sind es ca. 100.- Fr. pro Jahr. Ich habe ein Einkommen von ca. 5000.- Fr. monatlich. Allerdings mache ich bei den sogenannten Entwicklungshelfer-Organisationen auch immer mehr ein Fragezeichen. Man kann ja nicht auf der einen Seite die südlichen Länder um Milliarden bescheissen und ihnen dann ein paar Milliönchen als “Entwicklungshilfe” zurückgeben…
    3. Ich zahle ca. 5000.- bis 6000.- Fr. Steuern pro Jahr.
    Ich hoffe, Du weisst meine Offenheit zu schätzen. Jetzt möchte ich nämlich Deine Zahlen wissen! Wieviel Spenden? Wieviel Steuern? Bin gespannt – oder gehörst Du vielleicht zu jenen, die ihre Kohle in Steueroasen verstecken, ein Jacht und eine Villa besitzen und es mit Hilfe von Anwälten schaffen, 0 Fr. Steuern zu zahlen???

    zu den Maximen:
    1. Occupy injustice!
    2. Der einizige Punkt, wo ich mit Dir einig bin: Be grown up :-)

  6. Pingback: Jemand möchte die Occupy-Bewegung abschaffen… | Occupy Zürich

  7. Pingback: Jemand möchte die Occupy-Bewegung abschaffen… | OccuWorld

  8. Remy Holenstein

    Die zwölf Vorschläge von Bernhard sind weitab von dem Verstehen, wie das Leben wirklich funktioniert. Deshalb liegt für mich die Vermutung nahe, dass uns Herr B.F.Born „auf den Arm nehmen will“.
    Sollte das zutreffen, dann möchte ich Herr Born bitten, mit der Verbreitung von falschen Sätzen im eigenen Interesse aufzuhören. Denn unter den einfach gebildeten Menschen gibt es leider solche, welche einfach klingende Lösungsvorschläge lieber aufnehmen, als sich mit der tatsächlichen Komplexität der natürlichen und sozialen Mitwelt zu befassen.
    Es zeugt nicht von „Aufgewachsen sein“, aus Jux unter den Menschen schädliche Ratschläge zu verbreiten.

    • Ich fürchte, dass es dem Bernhard Ernst ist mit seinen Aussagen. Kaum würde er sonst unter seinem echten Namen posten. Also Bernhard, ich warte noch auf Deine Antwort. Dieser Vorschlag hat tatsächlich schon 5 Stimmen erhalten…

    • Born Bernhard F.

      hm, schädliche Ratschläge?
      Wer spielt da Richter und mit welcher Legitimation?
      Die Gedanken sind frei!
      Zensur gehört in den Rundordner!
      We don’t need teacher!
      Do not occupy!
      It’s not legal!

  9. Ich gehe davon aus, dass Bernhard Born (oho, eine Alliteration! Erinnert mich an Dagobert Duck und Klaas Klever) entweder den «Yes Men» nachzueifern versucht oder aber – und das scheint mir die wahrscheinlichere Variante – sich hinter dem Schreiberling dieser Beiträge ein ganz anderer verbirgt, der dem richtigen Bernhard F. Born in Viganello eins auswischen will. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass der Inhaber eines Unternehmens für Marketingberatung so leichtsinnig seine Online-Reputation auf’s Spiel setzt. Im Übrigen habe ich in meiner früheren Tätigkeit als Berater im Marketing-Umfeld Herrn Born kennen gelernt und ich erinnere mich nicht daran, einer solchen Ignoranz begegnet zu sein.

  10. Wenn du den Herrn Born kennst, dann schreib ihm doch und frag ihn, ob hier jemand Schabernack treibt, damit man die Mitteilungen löschen kann und seine Online-Reputation nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Google vergisst nicht so schnell.

    • landsgemeinde.net müsste vielleicht jetzt mal die ip-adresse des absenders der posts von herrn born überprüfen…

      • Anhand der uns zur Verfügung stehenden Informationen können wir nicht mit Sicherheit feststellen, ob die Vorschläge und Kommentare von Herrn Born stammen oder nicht. Da Anlass zum Zweifel zu bestehen scheint, haben wir eine Nachricht an die Firmenadresse von Herrn Born geschickt, so dass er die Angelegenheit ggf. richtigstellen kann.

      • Born Bernhard F.

        Aha – auch hier Schnüffler, wie früher und heute beim Staat?
        Nix gelernt?

    • Born Bernhard F.

      hm, das tönt fast wie eine kleine Drohung – Meinungsfreiheit herrscht in der Schweiz!

  11. In Verteidigung des tatsächlichen oder fiktiven Herrn Born:

    Ein Auszug aus Mandeville’s

    Bienenfabel – Der murrende Bienenstock oder Wie Schurken redlich wurden (1705 anonym als Flugblatt erschienen)

    (…)

    Klagt nicht, denn daß ein Staat, der groß,
    Auch redlich wird, wünscht Torheit bloß.
    Daß man die Wonnen dieser Welt
    Genießt und erntet Ruhm im Feld
    Und lebt in Wohlstand sündenfrei,
    Ist Utopie und Träumerei.
    Falsch, Dünkel, Pomp muß existieren,
    Da wir von ihnen profitieren:
    Der Hunger ist ein Fluch, ein Grauen,
    Doch wer will ohne ihn verdauen?
    Stammt nicht der Wein, der unser Leben
    Erfrischt, aus dürren, krummen Reben?
    Stutzt man den Wuchs nicht rigoros,
    Verholzt der Weinstock, wuchert bloß,
    Der edle Früchte uns bereitet,
    Wenn man ihn bindet und beschneidet.
    So kann auch Laster nützlich sein,
    Schränkt das Gesetz es weise ein.
    Ja, will das Volk nach Größe streben,
    Muß es im Staat auch Sünde geben,
    Wie´s Hunger braucht zum Überleben.
    Allein von Tugend kann auf Erden
    Kein Staat groß, reich und mächtig werden.
    Wollt ihr die Goldnen Zeiten wieder?
    Da aß man Eicheln und war bieder.

    Ganzer Text hier: http://www.scribd.com/doc/31076239/Mandeville-Bienenfabel-1705

  12. Born Bernhard F.

    Cool!
    Gratuliere!

    • Bernhard abschaffen
      Bernards zynischer Text zeigt wie überheblich er und Kapitalismus und Egoismus geworden ist.
      Interessant daran ist zu sehen das dann gleich einige ins gleiche Horn blasen.
      Manchmal habe ich den Eindruck das die Landsgemeinde Zürich von Rechtsaussen unterwandert wird und das globale und soziale Bewusstsein dieser Menschen wie Bernhard dass ist, eines aufgeblasenen wahnsinnigen riesen- Egos. Da nun aber genau solche Menschen die Welt beherrschen und sagen wos lang geht kann man sich etwa ausrechnen was uns noch blüht .
      Darum reicht vielleicht Occupy und andere Opposition nicht ! Es ist nicht die Welt die ende 2012 unter geht sondern Irgend wann bald der Kapitalismus ! Beginnend mit dem Euro gefolgt von der super verschuldeten USA. Ob die Kapitalisten dann die schöne neue Weltregierung ( Diktatur Horror) einführen oder wir endlich die vorhanden und gerechten alternativen einführen, wie Talent und Natürliche Wirtschaftsordnung oder ob wir ins totale Chaos und Bürgerkrieg absinken ?
      Schlussendlich wird es die Natur richten! Dinosaurier und die Bernhards sind auch ausgestorben und so wird dieser Neoliberale Kapitalismus auch aussterben ! Er ist einfach nicht nachhaltig! Die Gesamt Natur wird den schlussendlich sehr brutal erledigen und uns damit . . . wenn wir es nicht schaffen von all dieser scheisse zu lernen und sinnvollere und Nachhaltig sozialverträgliche Systeme einzuführen! Die Natur gab und giebt uns genug zeit, bewusst zu werden Nützen wir sie ! ? OCCUPY DEIN HERZ UND DEINE LIEBE ! wenn du so was hast ! ursus

      • Bernhad F. Born

        Ja, genau, zuerst müssen die unsinnigen Renten- und Sozialleistungsversprechen der Regierungen gekappt werden. Das Ganze ist unseriös und nicht finanzierbar, auch wenn Ihr 99 % aller Bürger enteignet. Die gravierende Verschuldung haben nicht böse Banker, sondern linke und kriegsfreudige Politiker verursacht, die Sand bis in die Augen der Okkupanten gestreut haben. Diese reagieren dann mit persönlichen Beleidigungen, wenn ihnen die Argumente der Gegener nicht passen. Da hilft Euer Boniverbot, Eure Reichenverteufelung und Bankerhetze gar nix. Und in der Schweiz gehört das unsägliche Umlageverfahren der 1. Säule verboten; die Entwicklung des Alterslastkozienten zeigt, dass dieses System dringend auf das individuelle Kapitalbildungsverfahren umgestellt werden muss.
        Im Weiteren ist eine schuldenfreie Schweiz anzustreben. Wir wollen doch keine griechischen Verhältnisse. Oder?
        Also:
        - runter mit den Steuern und den Sozialleistungen
        - voll rauf mit dem Wirtschaftswachstum und dem Schuldenabbau
        Nur so gelingt’s!
        Weg von der progressiven und hin zu degressiven Besteuerung der hohen Einkommen. Die Höhe der Steuern soll sich nicht am Einkommen, sondernn am Konsum von öffentlichen Leistungen richten. Alles andere ist asozial. Ihr wollt doch alle sozial werden? Aber das Kiffen muss rundherum strenger geahndet weren. Da werden künftige Gesundheitsprobleme sozialisiert, nämlich die Gesundheitskosten der Allgmeinheit aufgebürdet. Der Genuss ist Privatsache; die Folgeprobleme werden dann sozialisiert – oder was? Ihr Okkupanten stellt Euch das zu einfach vor.
        Never occupy!
        Get grown up!

        • Lieber Bernhard. Du schuldest mir immer noch eine Antwort bezüglich Deinem steuerbaren Einkommen und Deiner Spendenfreudigkeit. Alles Andere was Du sagst ist einfach jenseits von Gut und Böse. Occupiere Dein Herz! Werde erwachsen!

          • Bernhad F. Born

            Liebe Okkupantin Pia
            also im Steuerjahr 2011 habe ich höchst widerwillig einen sechsstelligen Betrag dem lieben Staat als Steuern und anderen als Spenden entrichtet. Belege auf Wunsch bei mir einsichtbar. Tiefe Steuern sorgen für ein investitionsfreundliches Klima und das begünstigt die Beschäftigung.
            Schaut rundherum zu was hohe Steuern führen! Falls Du griechische Verhältnisse wünschest, so würde mir das spanisch vorkommen. Linke Umverteilungspolitik hat noch nie einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen.
            Ich will weniger und bessere Beamte – einen starken Staat.
            Auch 1917 wurden in Russland alle Produktionsmittel enteignet. Eine der grössten ökonomischen Katastrophen war die Folge. Ich bitte höflichst um Kenntnisnahme und Wünsche mir von Euch eine intelligentere Politik. Die Schweiz ist ein Land, das Minderheiten achtet; also seid nett zu den wenigen Reichen, die wir Gott sei Dank noch haben.
            Hoch leben sollen Deoccupation, Toleranz, Lebens- und Genussfreude!
            Es steht geschrieben: Du sollst nicht Begehren den Besitz Deines Nächsten – wahrlich meine Brüder und Schwestern, das sage ich Euch!

            Deoccupiert Euren Geist von allen dunklen Gedanken und empfanget meine segensreichen Wünsche.

          • Lieber Anti-Occupant Bernhard. Vielen Dank für die Zahlen. Dann gehörst Du ev. nicht zu jenen, die sich ihren Reichtum auf dem Buckel der arbeitenden relativ wenig verdienenden Bevölkerung (wo ich mich dazuzähle) angeeignet haben. Du hast Recht, wenn Du für eine starke Wirtschaft plädierst. Wir brauchen eine starke Wirtschaft – bzw. eine Wirtschaft, die uns gut versorgen kann – keine die in den Himmel wächst – sondern eine die unsere Bedüfnisse (nicht unsere Gier) befriedigt. Mit unserem aktuellen System ist es leider so, dass den sehr Reichen extrem in die Tasche gewirtschaftet wird (Steuererlässe z. Bsp. – 1990 zahlten Schweizer Unternehmen 14 % Steuern, 2010 nur noch 7 %). Das Beispiel, das mir grade sehr präsent ist, ist die Unternehmenssteuerreform II. Unsere Schweizer Elite hat es fertiggebracht dem Schweizer Volk 47 Milliarden zu stehlen – ja ich sage stehlen, denn das wären eigentlich ganz normale Steuerzahlungen gewesen. Dieses Geld muss nun in den Schulen (Z. Bsp. Abschaffung des Hauswirtschaftsunterrichts in der Stadt Zürich) und im Sozialwesen eingespart werden. Wo liegt da die Gerechtigkeit? Und komm mir jetzt nicht mit den Sozialgeldbetrügern. Da wird eine ziemlich schmutzige Kampagne gegen Leute, die von Sozialhilfe abhängig sind, gefahren – natürlich gibt es Missbrauch – das ist nicht richtig – absolut einverstanden – aber warum wird wegen ein paar 10’000 Franken regelmässig in den Massenmedien ein Geschrei gemacht – und über die 47 Milliarden gab es EINEN Artikel? Betrachte die Verhältnisse lieber Bernhard – es ist nicht der Kommunismus den ich will – und auch nicht den Raubtier-Kapitalismus, den wir jetzt haben – ich will Gerechtigkeit – Du wirfst auch noch vor, dass ich/wir den Besitz unseres Nächsten begehren – so einfach ist das nicht – Neid lass ich mir nicht vorwerfen – ich will Gerechtigkeit – jeder soll verdienen was er leistet (Bonis beispielsweise sind keine echten Verdienste – allenfalls sind es Schweigegelder um die Drecksgeschäfte der Superreichen zu vertuschen) – so einfach wäre es. Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit!

          • Bernhard F. Born

            Meine liebe Okkupantin Pia
            das hätte ich Einiges an Deinen Aussagen zu korrigieren. Aber nun ist es spät und morgen fahre ich für ein tolles Fest ins Bündnerland.
            Bitte mahne nächste Woche mal meine Antwort an. Wohjer bloss die Boniphobie? Missbrauch gibt es überall – sogar in der Sozialhilfe wie Du selbst schreibst… Aber später mehr,

          • Bernhard F. Born

            Liebe Okkupantin Pia
            solange jeder bei uns zu beissen, zu trinken, zu wohnen und Kleider sowie ein Dach über dem Kopf und auch noch medizinische Versorgung hat,
            braucht kein Reicher sich anpöbeln zu lassen. Ist Euch eigentlich bewusst, dass die oberen 10 % über 50 % der Steuern bezahlen?
            Also, verdammt nochmal lasst das anpöbeln und geht ordentlich arbeiten.
            Jede Steuer die nicht erhoben wird ist bei den Individuen besser aufgehoben als beim lieben Staat. Der MUSS knapp bei Kasse gehalten werden. Schaut Euch um, was ein Staat anrichten kann, wenn er zuviel billiges Geld kriegt und zuviel Steuern erhebt. In welchem Land geht es eigentlich wirtschaftlich besser als in der Schweiz? Willst Du wikrlich noch mehr Beamte, die am Schreibtisch das Geld verteilen. Nein die Wirtschaft braucht gute steuerliche Rahmenbedingungen damit Wachstum zustandekommt.

          • Lieber Anti-Occupant Bernhard. Das Prinzip von: den Reichen die feinen Kuchenstücke und dem grossen Rest die Krümmel ist jedenfalls nicht gerecht. Ich bin insofern einig mit Dir, dass es immer Unterschiede geben muss/geben soll – das 1 : 12 Prinzip bei den Löhnen (Vorschlag der SP) finde ich sehr vernünftig – oder kann tatsächlich jemand mehr als 12 x den Lohn eines anderen Menschen ehrlich verdienen? Im Faktor 12 sollte das Risiko, die Intelligenz und der Fleiss eines Menschen mehr als abgegolten sein. Und jetzt pöbelst Du mich schon wieder an. Wie kommst Du darauf, dass ich nicht arbeite? Ich bin Verwaltungsassistentin an der Universität Zürich, bin nebenher in der Erwachsenenbildung selbständig und ziehe 2 Kinder gross. Ich habe sehr ausgefüllte Arbeitstage. Also bitte – hör auf mit dem Spruch – Occupy-AktivistInnen wären alle faul. Ok?

          • Bernhard F. Born

            Oh Gott, oh Gott – 12? Warum um Gottes Willen 12?
            Diese Zahl wurde schon so oft missbraucht und jetzt auch noch von der SP. Schau mal im Wiki. Zwölf Jünger hatte der angebliche Sohn Gottes; zwölf Monate das Jahr usw.usw. Und jetzt kommt auch noch die liebe SP mit der zwölf. Eigentlich schon eine fast kriminelle Idee dieser SP – hat die jemals einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen? Eine Verhinderungspartei, die den Staat noch mehr aufblähen will. Sie strahlt mir viel zu wenig Lebensfreude aus. Eure Plattform darf Nicht für politische Anliegen missbraucht werden, und bitte schon gar nicht für die untauglichen Steinzeitideen einer SP. Ich finde es toll, dass Du arbeitest, auch wenn’s eine Staatsstelle ist. Hm, hab nie gesagt oder geschrieben, dass Du nicht arbeitest… Wir sollten möglichst vielen Menschen ein Leben in der freien Wildbahn des Untrnehmertums ermöglichen. Das 1 : 12 Prinzip lässt die Wirtschaft subito zusammenkrachen. Ist das Euer Wille? DeOkkupiert Eure Köpfe und werdet frei – liberal – am besten NEO-Liberal.

          • Lieber Bernhard. Kriminell ist nicht die Zahl 12 sondern der Umstand, dass es Leute gibt die 250 Mal (sehr vorsichtige Schätzung) mehr verdienen als andere. Was ist vernünftiger/realistischer – ein Faktor 12 oder eher einer von 250? Bitte jetzt ehrlich sein. Ich bin auch nicht überall einig mit der SP – was aber die Lebensfreude betrifft, da strahlt mir eine FDP viel weniger davon aus. Wie kommst Du drauf, dass unsere Plattform für politische Anliegen missbraucht wird? Nur weil ich die 1:12-Idee gut finde? So einfach ist das nicht. Schau Dir doch unsere HP an: http://www.occupyzuerich.ch – wir haben uns von keiner Partei, Institution oder Person vereinnahmen lassen :-) Aber dort, wo eine Zusammenarbeit angebracht und fruchtbar ist – dort greifen wir zu. Um auf meine Staatsstelle zurückzukommen: Ich arbeite im Bildungswesen – Bildung ist die Zukunft – die Grundlage, dass eine GUTE Wirtschaft entstehen kann. Du hast gesagt, dass Occupy-Aktivisten arbeiten gehen sollen – deshalb habe ich mich angesprochen gefühlt und habe Dich über meinen Status Quo aufgeklärt. Die globalisierte neoliberale Doktrin hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind. Lösungen sind: Transparenz in Politik und Bankenwesen, Währungsreform, Steuerreform, Revolutionierung des Kapitalismus – um zu meinem Thema zurückzukommen – dazu gehört selbstverständlich die Regulierung der Nahrungsmittelspekulation dazu – es freut mich übrigens sehr, dass mein Vorschlag bei den globalen Voschlägen auf Platz 1 ist – es geht eben nichts über Demokratie – gell Bernhard. Herzliche Grüsse. Pia

  13. Lieber Berhard
    Danke für deine kunstvolle Trolltätigkeit. Die Vernunft kann der Gier besser engegentreten wenn ihr der Zorn dienstbar zur Seite steht. Du hast diene Rolle super gespielt. Rhetorisch brilliant. Etwas schade der Widerspruch von “die Gedanken sind frei” und dann eine Bewegung verbieten, aber ich hab auch jetzt nicht alles durchgelesen. Einfach grosses Kompliment!

    Gruss
    Amadeus

    • Bernhard F. Born

      Vielen Dank lieber Amadeus,
      gerne lasse ich meine Leistungen jeweils pekuniär honorieren.
      An welche Adresse darf ich Dir meinen Einzahlungsschein zustellen?
      Ich werde Deine Überweisung auf jeden Fall dem Steueramt deklarieren!
      Auch wenn die Steuerprogression – die sofort weg muss – noch zuschlägt.
      Ach ja, die neue Flatrate bei den Steuern gilt es auf max. 10 % zu limitieren. Wer viel Steuern bezahlt, kriegt natürlich einen anständigen Rabatt (Mengenrabatt, so heisst das in der Realwirtschaft!).
      Gott behüte alle Steuerzahler und erlöse sie von diesem Joch.
      Do never occupy!
      Open your eyes!
      Open your own business!
      Fight for low taxes!
      Für eine schuldenfreie Schweiz !!!

      MIt neoliberalen Grüssen

      • Gern geschehen lieber Bernhard. Bezüglich des Einzahlungsscheines verweise ich auf letztjähriges Gewinnerthema – das bedingungslose Grundeinkommen. Vorerst bleibt von Herzen geleistete Arbeit wie deine unentgeltlich. In Zukunft aber könnte dein wertvoller Beitrag zu einer funktionierenden Demokratie auch durch das bedingungslose Grundeinkommen unterstützt werden!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>