Vorschlag #34: Für eine globale, demokratische Friedensorganisation aller Menschen

Ich möchte hier meine Idee zur Schaffung von mehr Frieden auf der Welt vorstellen:
Es soll eine Friedensorganisation gegründet werden, die Leute auf der ganzen Welt vereint, welche dann gemeinsam aktiv sind.
Je mehr Mitglieder, desto wirksamer und stärker die Organisation.
Als erstes werden grosse Denkerinnen und Menschenrechtler um Unterstützung und Teilnahme angefragt.
Als gemeinsamer Nenner der Mitglieder genügt der Wille, Frieden zu schaffen. Der Organisation liegt keine einheitliche Ideologie zugrunde. Wichtig ist, dass die Friedensorganisation sehr offen ist und sich alle jederzeit anschliessen können.
Die Organisation ist demokratisch aufgebaut; es gibt keinen Leader.

Die Friedensvereinigung verfolgt verschiedene Projekte, ein paar Beispiele:
- Die Menschen werden im Internet auf möglichst vielen Plattformen ihre Verantwortung für Toleranz und Frieden erinnert. Jeder Internetuser sieht sich z.B. beim Einloggen in seinen Mailaccount oder beim Benutzen von Facebook mit einer Aufforderung zur Friedensförderung konfrontiert: “Heute mache ich Frieden mit meiner Umgebung und mir selber.”
Solche Sätze sollen im Internet omnipräsent werden. Sie können von jeder Person, die zur Friedensorganisation dazugehören will, geschrieben werden.
- Kriegsspiele, Kriegsfilme und ähnliches sollen verboten werden.
- Auch gehen Leute der Organisation in Kriegsgebiete und demonstrieren gegen den Krieg, in dem sie sich zum Beispiel zwischen die Fronten stellen.
- Auch friedliche Demonstrationen können viel Einfluss und Macht haben, wenn die Masse nur genug gross ist. Ich denke z.B. an die Wirkung einer Besetzung des weissen Hauses oder des russischen Kremlin– mit einer Million Menschen.

Kurdischer Text von Khalid Ahmad
Auf Deutsch erarbeitet mit Hanna Gerig

Zum kurdischen Text

Eingereicht von: Khalid Ahmad, Zürich

Eingereicht für die Landsgemeinde Zürich 2012.
Resultat der Vorabstimmung:

31 votes, average: 1,00 out of 1 31 Stimme(n)

4 Responses to Vorschlag #34: Für eine globale, demokratische Friedensorganisation aller Menschen

  1. Wie alle wollen Frieden, und doch scheitert er immer wieder an Missverständnissen. Und das, weil wir konditioniert sind, Frieden und sogar Liebe personen-neutral anzustreben. Das geht nicht; zu meinen dass es geht ist als Kategoriefehler eine Denk-, die immer wieder zu den bekannten Humankatastrophen führt! Ich kenne erst ein http://empower.think-systems.ch/with_option2/network.htm, wo man das verstanden hat und ein wirklich persönliches Interface zur Zusammenarbeit ermöglicht.

  2. Ein sehr nobler und wichtiger Vorstoss, aber einen Kritikpunkt habe ich;
    Was willst du mit Zensur erreichen? Das ist in meinen Augen das pure Gegenteil von Frieden und ein Werkzeug des Faschismus. Damit schafft man keinen Frieden…

    • Obige Aussage = Nobel und wichtig = Zensur = Faschismus; mit solchen Kategoriefehlern schafft man bestimmt keinen Frieden, höchstens Mobbing! Und das ist doch real gesehen Faschismus, oder? Da lernt man voneinder nichts, macht einfach die anderen mit Vorurteilen platt und damit überlebt wer und was? In einer solchen Welt ist das Mitteilen dessen was man verstanden hat verhasst und damit geht jede Demokratie vor die Hunde. Ist das alles, was ich von Ihnen lernen kann? Ich hätte gerne etwa Besseres – also was wollen Sie wirklich? Jeder gibt, was er kann…

      • So apropos Missverständnisse gell ;) Meine Wortwahl war wohl etwas harsch, aber ich kann mit Zensur wirklich nichts anfangen und verstehe hinten und vorne nicht, was dieses Mittel in dieser Aufzählung macht. Ich hab ja gesagt, dass ich sonst den Vorstoss super finde, bis eben auf diesen Punkt. Ich denke es hat nichts mit Mobbing zu tun, wenn ich das in Worte fasse.

        Können Sie mir denn sagen, was an Zensur im geforderten Sinne gut ist? Ich verstehe, dass es Leute gibt, die sich nicht gerne mit der ‘dunklen Seite’ des Menschen befassen, aber wieso soll man es dann gleich allen verbieten? Das ist doch doof…

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