Vorschlag #41: Gerechtere Steuern

Die progressive Einkommensbesteuerung wird durch ein degressives System ab 2.8.12 ersetzt. D.h. höhere Einkommen und Vermögen werden endlich gerechter, sprich tiefer!, besteuert, denn sie trugen die Hauptlast aller Ausgaben.

Eingereicht von: Bernhard F. Born, Viganello

Eingereicht für die Landsgemeinde Zürich 2012.
Resultat der Vorabstimmung:

8 votes, average: 1,00 out of 1 8 Stimme(n)

46 Responses to Vorschlag #41: Gerechtere Steuern

  1. Sorry, einfach nur absurd! Sie tragen die Hauptlast?

    • Bernhard F. Born

      Ich bin neoliberal, weil ich die Welt und den Konsum über alles liebe und weil man nur im Schlaf träumen sollte.

      Okkupantitis ist heilbar!

  2. Jaja, lieber Beni, die Reichen von der Steuer zu befreien, das hat schon George W. Bush propagiert, mit dem Versprechen, das generiere Jobs und werde zu den Armen “runtertröpfeln”. Fehlanzeige. They couldn’t feel it trickle down…

    • Born Bernhard F.

      Stimmt haargenau was Du schreibst – trickle down tut höchstens der Urin bei Prostataproblemen älterer Männer. Also warte nicht bis es tröpfelt. Spuck in die Hände und steigere Du das Bruttosozialprodukt. Du kannst dann all Dein Geld der occupy Bewegung spenden und nach NY reisen – die klopfen Dir dann auf die Schulter.
      Nun zu den wirklich wichtigen drei Maximen:
      1. Weg mit der Besteuerung von Unternehmen!
      2. Keine Besteuerung der Reichen, weil diese mit ihrem Konsum schon viel für das Bruttosozialprodukt tun.
      3. Einführung der 10’000 Franken-Note; so hat mehr im Portemonnaie platz 10’000X100 = eine himmlische Million!

      • @ Born Bernhard
        Ja genau, die Reichen erhöhen das BIP. Ein schönes Märchen. Ingvar Kamprad, Gründer von Ikea, über 30 Milliarden Vermögen (und natürlich Pauschalbesteuert) kauft sein Brot am Abend in der Bäckerei, wenn es zum halben Preis angeboten wird. Vielleicht könnten einmal gewisse Neoliberale das BIP erhöhen, indem sie beim Psychiater auf die Couch liegen.

        • Bernhard F. Born

          Ja, genau, sei positiv und freu Dich ab all der Reichen, die es zu etwas gebracht haben und die Potenz zum Konsum haben, was ein Brot zum halben Preis nicht ausschliesst. Auch der Psychiater muss gelebt haben und steht auch Non-Neoliberalen wir Dir zur Verfügung – falls Du Cash bezahlst.
          Das kannst Du doch hoffentlich – oder? Dann geh hin mit meinem Segen.
          Gott und sogar ich mögen Dich in Deiner ganzen Unvollendetheit. So nun packe ich meine Koffer für St. Tropez – ein toller Ort!

  3. Bedenklich, Ihr Stil. Die Welt verändert sich, und wie ich sehe, kommen Sie damit nicht klar und füllen die Foren mit diffamierenden Beiträgen. Irgendwann werden Sie auch erkennen, dass die Welt sich verändert….. (und der neoliberale Kapitalismus schon längst ein totes Pferd ist).

    • Born Bernhard F.

      Occupy ist heilbar!
      Ja, vermutlich hast Du Recht… und die Welt verändert sich doch!
      Das Waldsterben ist nicht eingetroffen, Sars hat die Menschheit nicht vernichtet. Die Klimaerwärmung ist nicht von Menschenhand gemacht und es ging noch nie so vielen Menschen so gut wie heute. Benzin und Energie haben wir noch für 999’000’000’000 Jahre. Die Ideen des Club of Rome sind längst Makulatur. Also halte es ganz mit dem angeblichen Sohn Gottes Jesus, der da mal gesagt haben soll: “Sorge Dich nicht für den nächsen Tag.” Wende dich dem Wichtigen zu. Hedonismus, der auch den affirmativen Konsum befürwortet, ist etwas vom Allerfeinsten. Griesgrämerei gehört auf den Mond entsorgt oder noch heute hier therapiert. Hoch lebe der Neo-Liberalismus! Runter mit der Staatsquote und den Steuersätzen und der öffentlichen Verschuldung.
      Eine schuldenfreie Schweiz, das wollen wir!
      Occupying is not legal!
      Get a free spirit!
      Occupy ist heilbar!

  4. Bernhard F. Born

    Ich blabbere, du plapperst – oder was?
    Wo steckt Dein Argument bloss?
    Ich kann’s leider nicht erkennen.
    Wahrlich meine Brüder und Schwestern, ich sage Euch:
    Okkupantismus ist heilbar!

    • lieber beny, was in aller welt treibt dich als reflektierten menschen, deinen ganz persönlichen kreuzzug gg occupy zu fahren und dabei kindischen stuss rauszulassen wie unendliche energiereserven, allerfeinster “affirmativer konsum” (welchen gibts denn noch? was wäre denn negierender konsum?) und noch schnell dem club of rome ans bein zu pissen? irgendwas muss dich doch an occupy faszinieren, doch das wirst du wohl nie zugeben. doch du hast mein leben bereichert, nicht nur als einer meiner angenehmsten bauherrn, sondern, amarcord, auch mit dem kennenlerenen des zauberhaften montepulciano — crepa il lupo!

      • Bernhard F. Born

        Okkupant Gunnar, lieber,
        Du kriegst morgen eine ausführlichere Antwort.
        Aber zwei formelle Sachen vorab:
        1. Ich bin kein reflektierter Mensch, sondern reflektierender!
        2. “Crepa il Lupo” geht nicht, denn der Imperativ Einzahl erfordert ein i am Schuss, deshalb richtig: “crepi il lupo”.
        Wie soll ich angesichts dieser Fehler von occupy je überzeugt sein? :-)

        Disoccupy everything including your mind!

        PS:
        Beim “allerfeinster, affirmativer Konsum” bist Du voll in die Falle getrampelt. Schmunzelnd habe ich das geschrieben in voller Erwartungen an Deine Belehrungen. Sorry, das war fast etwas teuflisch von mir.

      • Bernhard F. Born

        Nein, nein!
        “crepa” ist falsch.
        “Crepi” wird im “Imperativ” und im “Congiuntivo presente” verwendet.
        Bei “crepi il lupo” ist es jedoch der Congiuntivo presente.
        Crepi il lupo: der Wolf MOEGE abkratzen oder etwas vulgärer verrecken.
        Und das ganze lautet dann: In bocca al lupo – crepi il lupo.

      • Bernhard F. Born

        Lieber Okkupant Gunnar

        ich schulde Dir noch eine Antwort. Grundsätzlich ziele ich immer auf den Ball und nie auf den Mann oder die Frau. Ich liebe die Menschen. Also niemand darf meine Worte persönlich nehmen, auch dann nicht, wenn er oder sie, sich heftig angesprochen und sogar herausgefordert fühlt.

        Also, lieber Onkel Gunnar, lass mich deshalb in brüderlicher Manier über den “chronischen und akuten Okkupantitis” Folgendes schreiben:

        Den kindischen Stuss, wie Du schreibst, den finde ich in den unsäglich blamablen Ansichten und lächerlichen Ideen aller prä- und postpubertären Okkupanten aller Couleur. Mindestens 99,99 % der korrekt steuerzahlenden Menschen in Zürich teilen diese Ansicht. Ich weiss diese hinter mir. Diese können nämlich mit dieser Art von Infantillität gar nix anfangen. Da wird kein “Gespenst umgehen in Europa” in Sinne von “Okkupanten aller Länder vereinigt euch!” – weder in der Schweiz, noch in Europa noch anderswo – höchstens in Utopia. Aber das hat ja bekanntlich trotz schlauen Jesuiten auch nicht fuinktioniert und ist jämmerlich in sich zusammengekracht. Alle Utopianer haben einen schrecklichen Hungertod erlitten. Hm!

        Okkupanten aller Länder werdet Euch Eurer Infantilität bewusst mittels Eurer Träume und Eures Verstandes. Fragt Euch: “Wo verhalten wir uns wie Kinder, nicht wie Erwachsene?”

        Wahrlich, das neoliberale Reich wird bald mit Glanz und Gloria über Euch alle kommen. Die Steuerprogression wird ewig in der Hölle schmoren. Umverteilungen sind nur noch von unten nach oben statthaft.

        Günstige Aussichten kommen von der medizinischen Forschung, die Folgendes herausgefunden hat:
        Der “gemeine Okkupantitis” ist häufig heilbar und verläuft durchaus nicht immer chronisch. Der “akut auftretende Okkupantitis” hingegen soll sofort polizeilich therarpiert werden. In den Wintermonaten nehmen die Okkupantitis-Schübe oft stark ab, da Okkupantitis nicht kälteresistent ist. Besonders gravierende Fälle sind jedoch kälteresistent – zum Glück sind nur ganz wenige Fälle bekannt. Diese wurden letztmals in Davos aufgegriffen, wohin sie sich in völliger Umnachtung auch noch geographisch verirrt haben. Sie wurden allesamt schonend angehalten.
        Bei allen Formen von Okkupantitis sei ausdrücklich vor polizeilichen und strafrechtlichen Nebenwirkungen gewarnt.

        Do not occupy – have fun!

      • Bernhard F. Born

        14:24:08
        03-08-2012 12:51 AKTIEN SCHWEIZ/Verlauf: Fester – Technische Reaktion, Warten auf US-Daten
        Name Letzter Veränderung
        Swiss Market Index 6’450.58
        43.28 (0.68 %)
        Swiss Performance Index 5’949.67
        38.68 (0.65 %)
        Swiss Leader Index PR 946.48
        7.50 (0.80 %)
        Quelle: Swissquote, 3.8.12, Auszug:
        Zürich (awp) – Die Schweizer Aktienbörse zeigt sich am Freitag um die Mittagszeit fester. Nach der Enttäuschung durch die Europäische Zentralbank am Vortag erhole sich der Markt etwas, heisst es im Handel. Bei den am Vortag deutlich zurückgenommenen Finanztiteln und den überwiegend ebenfalls sehr schwachen zyklischen Werten hätten sich Anleger im Zuge einer technischen Reaktion wieder etwas engagiert. Die Publikation der US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Juli um 14.30 Uhr hiesiger Zeit begrenze aber die Aufwärtsbewegung.

      • Born Bernhard F.

        AAPL 04:00pm EDT 665.15 Up 17.04 Up 2.63% Chart, News, Stats, Options, Board
        CREE 04:00pm EDT 28.22 Down 0.03 Down 0.11% Chart, News, Stats, Options, Board
        GOOG 04:00pm EDT 675.54 Down 1.60 Down 0.24% Chart, News, Stats, Options, Board
        LYSCF 03:59pm EDT 0.72 Down 0.05 Down 6.49% Chart, News, Stats, Board
        MDT 04:01pm EDT 41.45 Up 0.61 Up 1.49% Chart, News, Stats, Options, Board
        MSFT 04:00pm EDT 30.74 Down 0.16 Down 0.52% Chart, News, Stats, Options, Board
        ^DJI 04:02pm EDT 13,271.64 Down 3.56 Down 0.03% Chart, News, Components
        ^IXIC 5:09PM 3,076.21 Down 0.38 Down 0.01% Chart, News, Components

    • Solange meine argumente nicht widerlegt werden, muss ich auch keine neuen liefern. ;-) obwohl ich noch viele argumente haette. Seit 2007 reiten wir das tote pferd, den neoliberalen kapitalismus. Da nuetzt auch keine ablenkung ueber das waldsterben.

  5. Bernhard F. Born

    Kapital sei Dank!
    Ja, es sieht sehr gut aus – have a look.
    Übrigens: Apple empfehle ich zum Kauf! –> strong buy! :-)
    Die Gewinnvisibilität hat sich meiner Ansicht nach massiv verbessert.
    Do not occupy – become a free spirit and be happy!
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Quelle: Swissquote vom 6.8.:
    Richemont deutlich höher gesehen
    Name Letzter Veränderung
    Swiss Market Index 6’458.38
    -3.16 (-0.05 %)
    Swiss Performance Index 5’964.78
    1.80 (0.03 %)
    Swiss Leader Index PR 955.17
    4.06 (0.43 %)

    Zürich (awp) – Der Schweizer Aktienmarkt dürfte die neue Woche auf der Basis vorbörslicher Indikationen mit leicht positiver Tendenz, wenn auch insgesamt nur wenig verändert eröffnen. Die recht gute Stimmung an den Finanzmärkten könnte somit noch etwas anhalten, hatte der wichtigste Schweizer Index SMI doch bereits letzte Woche insgesamt 1,6% zugelegt. Der tendenziell positive Grundtenor am Montag wird am Markt mit optimistischen Nachrichten aus Griechenland begründet.

    Die Regierung in Athen hatte sich am Sonntag mit ihren internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren milliardenschweren Sparpakets geeinigt. Die Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), Internationalem Währungsfonds (IWF) und EU-Kommission zeigte sich dabei zufrieden und attestierte der griechischen Seite erhebliche Fortschritte. Hierzulande dürfte am Montag vor allem Richemont nach einer positiven Meldung zum aktuellen Geschäftsverlauf im Fokus stehen.

    Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht um 08.20 Uhr 0,03% höher bei 6’463,51 Punkten. Marktteilnehmer zeigen sich gespannt, ob der SMI heute oder diese Woche die Marke von 6’500 Punkten überschreiten kann, nachdem er am vergangenen Donnerstag ein neues Jahreshoch bei 6486,52 Punkten erreicht hatte.

    Unternehmensnachrichten sind zum Wochenbeginn eher dünn gesät, was sich im Laufe der Woche allerdings ändern dürfte. So werden diese Woche etwa die vier Blue Chips Swisscom (Mittwoch) sowie Nestlé, Swiss Re und Adecco (alle Donnerstag) ihre Zahlen bekanntgeben, daneben aber auch diverse kleinere und mittlere Firmen.

    Überrascht hat am Montag Richemont mit einer positiven Gewinnwarnung. Entsprechend wird das Papier des Luxusgüterproduzenten Richemont vorbörslich 2,0% höher gehandelt, im Fahrwasser davon werden auch Swatch 0,8% höher gestellt. Richemont, Hersteller u.a. von Marken wie IWC, Montblanc oder Cartier, erwartet für das erste Halbjahr 2012/13 (April bis September) aus heutiger Sicht eine Steigerung der Gewinnzahlen – sowohl operativ wie auch auf Stufe Reingewinn – um 20 bis 40% im Vergleich zum Vorjahr. In der Viermonats-Periode von April bis Juli stieg der Umsatz in lokalen Währungen um 13% bzw. in der Berichtswährung Euro gar um 24%. Die genauen Halbjahreszahlen werden allerdings erst Anfang November bekannt gegeben, zuvor gibt es Anfang September anlässlich der Generalversammlung nochmals einen Business-Update.

    Keine Veränderungen gibt es vorbörslich bei den defensiven Index-Schwergewichten Nestlé, Roche und Novartis. Nach der sehr positiven Bilanz letzte Woche könnte es hier zu einer Verschnaufpause kommen, meinen Marktteilnehmer, zumal etwa Nestlé auf Allzeithoch notiert. Die Meldung, dass Novartis eine F&E-Allianz mit der Universität von Pennsylvania im Bereich Krebstherapie eingeht dürfte das Sentiment zwar weiter positiv beeinflussen, allerdings kursmässig keinen grossen Einfluss haben.

    Weiter im Fokus könnten auch die Bankenwerte stehen (vorbörslich UBS -0,3%, CS und Julius Bär unverändert). Weiter ein Thema ist dabei der Steuerstreit mit den USA. Immer wieder neue Forderungen der USA sind laut Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf dafür verantwortlich, dass es noch immer keine Vereinbarung gibt. Wie lange die Verhandlungen noch dauern werden, liess die Bundesrätin offen.

    uh/cf

    • lieber beny, verschone uns von deinem börsen-spam! Danke.

      • Bernhard F. Born

        Nix Spam da – Horizonterweiterung!
        Apple (!) und Fast-Miliardär Roger Federer – das tut jedem grauen Panther gut.
        Auf jeden Fall gönne ich ihm den Verdienst.
        Er muss von allen Steuern befreit werden!
        Do not occupy!

        • Lieber Beny, falls Dein Attention Span über die Länge eines Videoclips geht, so wäre die Lektüre von diesen 25 Seiten eine ECHTE Horizonterweiterung. Auch wenn’s dabei nicht nur um Kohle geht:

          http://pdfcast.org/download/emp-rt-euch.pdf

          • Bernhard F. Born

            Grosser Okkupant Gunnar
            ja, auf zu neuen, unbesetzten Horizonten!
            MIr nach zur Steuerbefreiung für die “oberen” 1 %!
            Befreit Roger Federer zuerst von allen Steuern!
            Sein geschätztes Vermögen beläuft sich vielleicht auf 1/2 Milliarde CHF?
            Apple hat 100 Mrd. U$ Cash in der “Kriegskasse”! – auch nicht schlecht!
            Schmort nun Steve Jobs deswegen in der Hölle? Und muss Roger ein schlechtes Gewissen haben?
            Lasst alle Dogmen, Besetzungen und mentalen Fixierungen in der Hölle liegen!

            Do never occupy again – it’s either legal nor good looking!
            Please help your brothers and sisters in Frankfurt (see below)!
            Disoccupy your mind!

            ————-
            Was Okkupantitis so bewirken kann:
            Zitat aus PI – Politicalli Incorrect:
            Das Frankurter Occupy-Camp wird von Zigeunern okkupiert (PI-berichtete). Seitdem mehren sich die Hinweise auf mangelnde hygienische Zustände. Bild hatte zunächst die Zusammensetzung des Camps recherchiert:

            Und so setzt sich das Camp nach inoffiziellen Informationen von Behörden jetzt zusammen: 5 Aktivisten, 60 Rumänen, dazu 10 Alkoholkranke, 5 Junkies, 10 geistig Verwirrte.

            Nun soll das Camp laut Beschluss des Ordnungsamtes geräumt werden. Die Occupy-Aktivisten sollen zwar versucht haben, aufzuräumen, doch stapelt sich teilweise meterhoch der Müll und es müsste wohl dringend Ungeziefer bekämpft werden.

          • Gunnar Jauch

            … wenn Du schon meinen Tippfehler korrigieren musst, hier zwei echte aus Deinem rudimentären English:
            “Do never occupy again – it’s either legal nor good looking!” Das “Do” ist falsch, und NEITHER müsste es heissen.

          • Bernhard F. Born

            Lieber Okkupant Gunnar ☼
            Danke für den brush up! ♠
            Wo Licht ist, darf auch auch etwas Schatten sein!

            –> “Never occupy again – it’s neither legal (§) nor good looking!”

            ♫ Free Occupuy now ♫ ♫

          • Gunnar Jauch

            Gern geschehen, werter Benito! Doch: Wo ist denn das viele Licht? ;-)

            Übrigens: Fatima hat gestern meine neue Wohnung gesehen und war begeistert. Komm doch mal vorbei, wenn Dir die (verständliche) Xenophobie vieler Tessiner auf den Geist geht!

          • Bernhard F. Born

            Okkupant Gunnar – I’m your light!

            Mein LIcht hat Dich blind gemacht – sonst könntest Du es sehen!

            Gratuliere zur Wohnung – freut mich, dass Du nun eine Bleibe occupierst und nicht gerade den Paradeplatz mit all den schönen Banken und Konsumtempeln, die zum Wohle handverlesener Konsumenten da sind.

            Gunnar, Du verletzt das Anti-Rassismus-Gesetz wenn Du so generell vom Fremdenhass der Tessiner schreibst. (Ein redlicher Okkupist tut so was nicht!) Ich habe nur beste Erfahrungen gemacht und bin ihm nie begegnet. Ich werde Dich wegen Rassismus vor den Richter zerren und wegen Okkupantitis einem Mediziner zur Abklärung vorführen.
            Du musst Dich nicht schämen, dass Du als Okkupant ein treuer Mac User bist und obendrauf noch den Halbmiliardär Roger bewunderst. Er hat Deine Bewunderung mehr als verdient. Dass kann auch einem gemeinem Okkupanten passieren. Steh einfach dazu.

            –> “Never occupy again – it’s neither legal (§) nor good looking!”
            ♫ Free Occupuy now ♫ ♫

          • Bernhard François Born

            Ludwig Wittgenstein, Tractatus 6.4311:

            Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer,
            sondern Unzeitlichkeit versteht,
            dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.

          • Gunnar Jauch

            Time present and time past
            Are both perhaps present in time future,
            And time future contained in time past.
            If all time is eternally present
            All time is unredeemable.
            What might have been is an abstraction
            Remaining a perpetual possibility
            Only in a world of speculation.
            What might have been and what has been
            Point to one end, which is always present.

            –T.S.Eliot,
            Erste Zeilen von “Four Quartets”, eine Meditation über die Essenz der Zeit, die ihm den Literatur-Nobelpreis eintrug und ich während Jahren versucht habe, auswendig zu lernen.

          • Bernhard François Born

            Rudi S. lieferte mir heute in vorbildlicher und altruistischer Manier noch eine spannende Analyse, deren Ergebnisse weder Foristen noch Foristinnen vorenthalten werden darf. Ich erkläre hiermit und offiziell den Text zur absoluten Pflichtlektüre für jeden Noch-Okkupanten in Zürich und die wenigen echten Ex-Okkupanten in Frankfurt. Der Text spricht für sich, ist konsistent, prägnant und präzise, weshalb ich nichts anfügen will. Genug der Worte nun, jetzt ist volle Konzentration gefordert:

            “Genau, sollen doch alles besetzen wenn’s den werthen Wutbürgern Genugtuung verschafft:

            Alle Unternehmen in denen CEO’s mehr als 160t verdienen, alle Banken sowieso, von mir aus auch das Rütli als Symbol unseres freiheitlich-liberalen Bundes, das Verkehrshaus als Hort des Fortschrittswahns, den Gletschergarten als Ausrufezeichen der Erderwärumung, die Bauernhöfe als Trutzburgen der SVP, die technokratische ETH, den kolonisierten Mars, Campione als Leuchtturm des Kasinokapitalismus,
            das faschistische Disneyworld, die Sportstadien wo nur der Beste, Stärkste, Rücksichtsloseste gewinnt. Die Geburtskliniken als Brutstätten des egozentrischen, freiheitsliebenden, sozialen, paarungswütigen, bequemen, verfressenen, kurzlebigen, triebgesteuerten, liebesfähigen, vernunftbegabten, faszinierend unperfekten, Säugers Mensch.

            Andererseits könnten die Okkupanten mit Trötzeln aufhören und sich tatsächlich engagieren für das Wohl unserer ehemals urliberalen und urdemokratischen Gemeinschaft. Indem sie aktuell etwa die üble Nachbesserung des Steuerabkommens mit Paris mit kreativen Aktionen und allerhand Maskerade, Getröte und Gegröle zu Fall zu bringen versuchen. Warum nicht im tricolorefarbenen Affenkostüm. Warum nicht auf der Place de la Bastille.

            Wer sich als Krönung/Avantgarde der Schöpfung sieht
            und dem Rest seine Moralvorstellungen aufzuzwingen wünscht, baut meist
            selbstgerechten Frust ab, sieht sich als Zukurzgekommene oder ist persönlichkeitstechnisch darauf angewiesen sein Mütchen möglichst öffentlichkeitswirksam zu kühlen (zutreffendes bitte ankreuzen).

            Die Konzepte ‘Der bessere Mensch’ ebenso wie ‘Gleichheit’ ist immer wieder glorios gescheitert und hat Zwang, Entmündigung, Gewalt, Armut gebracht indem sie den Menschen nicht erkannte.

            Die beste Wirtschaftsidee der letzten 200 Jahre: Trennung von Kapital und Management.

            Die besten sozialen Ideen: Mitbestimmung, individuelle Freiheit, Eigenverantwortung, Rechtssicherheit, Bildung für alle, Wirtschaftsförderung.

          • Gunnar Jauch

            Der Ausdruck “persönlichkeitstechnisch” qualifiziert dieses ganze verquaste Gelaber.

          • Bernhard F. Born

            Johann Wolfgang Goethe 1749-1832:

            Arm am Beutel, krank am Herzen
            Schleppt’ ich meine langen Tage.
            Armut ist die größte Plage,
            Reichtum ist das höchste Gut!
            Und, zu enden meine Schmerzen,
            Ging ich, einen Schatz zu graben.
            Meine Seele sollst du haben!
            Schrieb ich hin mit eignem Blut.

            Und so zog ich Kreis’ um Kreise,
            Stellte wunderbare Flammen,
            Kraut und Knochenwerk zusammen:
            Die Beschwörung war vollbracht.
            Und auf die gelernte Weise
            Grub ich nach dem alten Schatze

            Auf dem angezeigten Platze;
            Schwarz und stürmisch war die Nacht.
            Und ich sah ein Licht von weiten,
            Und es kam gleich einem Sterne
            Hinten aus der fernsten Ferne,
            Eben als es zwölfe schlug.
            Und da galt kein Vorbereiten;
            Heller ward’s mit einem Male
            Von dem Glanz der vollen Schale,
            Die ein schöner Knabe trug.

            Holde Augen sah ich blinken
            Unter dichtem Blumenkranze;
            In des Trankes Himmelsglanze
            Trat er in den Kreis herein.
            Und er hieß mich freundlich trinken;

            Und ich dacht’: es kann der Knabe
            Mit der schönen lichten Gabe
            Wahrlich nicht der Böse sein.
            Trinke Mut des reinen Lebens!
            Dann verstehst du die Belehrung,
            Kommst mit ängstlicher Beschwörung
            Nicht zurück an diesen Ort.
            Grabe hier nicht mehr vergebens!
            Tages Arbeit, Abends Gäste!
            Saure Wochen, frohe Feste!
            Sei dein künftig Zauberwort.

          • Born Bernhard F.

            Publizist Broder: “Occupy Wall Street” wird kein neues 68
            Der Publizist Henryk M. Broder sieht in den “Occupy Wall Street”-Protesten kein neues 68. Broder sagte der “Bild-Zeitung” (Montagausgabe): “Das wird kein neues 68! Diese Demos sind die Fortsetzung von Gorleben und Stuttgart 21, von Castorprotest und Ostermarsch. Nachdem all diese Aktionen sich als weitgehend wirkungslos erwiesen haben, soll der Hebel nun bei den Banken angesetzt werden. Die Basis der ,neuen’ Bewegung sind die Veteranen der vorausgegangenen ,Aufstände’, Leute, die sich beim Sozialamt die Stütze abholen, um auf dem Heimweg gegen den repressiven Staat zu protestieren. Im übrigen sind die Protestler nicht mal in der Lage, etwas Eigenständiges zu kreieren und müssen ihre Ideen bei dem Land klauen, das sie am meisten hassen: den USA.”

          • Gunnar Jauch

            Wen interessiert denn die Meinung des alten jüdischen Arschlochs Broder zu Occupy…

          • Bernhard F. Born

            Meister Gunnar,
            Deine Mutter hätte bestimmt nicht Freude ab Deiner sprachlichen Vorrohung. Du hast doch nicht etwa Dünkel mit anderen Religionen, Rassen oder Ethnien?

          • Gunnar Jauch

            Hat nichts mit Rassendünkel zu tun. Broder unterstützt Israels (Netanyahus) Palästina-Politik. Da ist nichts weiter beizufügen.

          • Bernhard F. Born

            Ich gehe davon aus, dass die Okkupanten die Reinigungskosten übernehmen – ansonsten müsste ich einen Vorstoss im Gemeinderat machen. Occupy ZH und NY die haben doch auch Mega-Kohle, die evenfalls co2 macht – oder nöd?

            Tagi:
            Knapp ein Drittel der Occupy-Aktivisten, die anlässlich der Räumung des Lindenhofs von der Stadtzürcher Polizei kontrolliert wurden, ist bereits aktenkundig gewesen. Dies geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Antwort des Stadtrates auf eine SVP-Anfrage hervor.
            Insgesamt kontrollierte die Polizei bei der Räumung am 15. November des vergangenen Jahres 31 Aktivisten. Davon waren elf bereits aktenkundig. Einträge über frühere Teilnahmen an illegalen Demonstrationen besass keine der 31 Personen, wie es in der Antwort heisst.
            Häftling auf dem Lindenhof
            Vor der Räumung wurden auf dem Lindenhof keine systematischen flächendeckenden Personenkontrollen durchgeführt, wie der Stadtrat schreibt. Deshalb sei es möglich gewesen, dass sich ein Mann auf dem Lindenhof aufhielt, der eigentlich im Gefängnis hätte sein sollen.
            Lediglich in sechs Einzelfällen wurden gemäss Stadtrat anlassbezogene Personenkontrollen durchgeführt. Dabei ging es vor allem um Lärmbeschwerden sowie allfälligen Drogenkonsum.

            Kosten von über 73’000 Franken

            Bereits früher hat der Stadtrat über die bei der Räumung angefallenen Kosten orientiert. Insgesamt entstanden der Stadt Ausgaben in der Höhe von rund 73’000 Franken. Rund 60’000 Franken kostete der Polizeieinsatz. Weitere 13’500 Franken stellte Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) in Rechnung.

          • Bernhard F. Born

            Obama tut das auch…

          • Gunnar Jauch

            Ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen. Na und? Macht’s das besser?

          • Bernhard F. Born

            Ja, Du hast Recht. Die hätten unbedingt einen hartgesottenen Republikaner alter Schule wählen sollen, als einen, der eine desaströse und ruinöse Gesundheitspolitik eingeführt hat und auch noch Banken zähmen und Boni verteufeln will. So geht’s nicht!

          • Bernhard F. Born

            你们好

          • Gunnar Jauch

            为什么你写“你们好”?是应该“你好”!

          • Born Bernhard F.

            Das sagt alles!
            Das soll eine Bewegung der Liebe sein?
            Trauriger Haufen!
            Nix gelernt.
            Einfach strukturiert!

          • Bernhard F. Born

            Lieber Okkupant Gunnar
            das “Ding” nennt sich “Spam” und nicht Span.
            We shall overcome occupy!
            Inshallah!

  6. Bernhard F. Born

    Quelle: Die Süddeutsche:
    Gauck bezeichnete die Occupy-Wall-Street-Bewegung bei einer Veranstaltung der Zeit im Oktober 2011 als “unsäglich albern”, nachdem Menschen weltweit gegen die Macht der entfesselten Finanzmärkte demonstriert hatten. Der Traum von einer Welt, in der man sich der Bindung von Märkten entledigen könne, sei eine romantische Vorstellung, sagte Gauck. Es sei ein Irrtum, zu glauben, dass alles schön sei, wenn man das Kapital besiege. Die Bürgerproteste gegen die Banken und das Finanzsystem würden sich seiner Ansicht nach nicht zu einer dauerhaften Bewegung entwickeln werden: “Das wird schnell verebben”, erklärte Gauck.

  7. Bernhard F. Born

    Was lief eigentlich am 1.8. bei den Okkupanten?
    Feedback bitte direkt an: bornformarketing@gmx.ch

    Never occupy again!
    It’s not good – it’s not swiss style!
    Free occupy now!

  8. Born Bernhard F.

    H
    a
    l
    l
    o

  9. Born Bernhard F.

    Occupy ruht in Frieden
    ▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓ Die Erscheinung war kurz und monströs und heftig das Wahnfieber. Ja. ▓
    ▓ Doch nun ist’s, Gott sei’s gedankt, vorbei mit dem Trug und Lug von ▓ ▓ 99 %. Der Herr hat’s gegeben; der Herr hat’s auch wieder genommen.
    ▓ Die Protokolle auch vergilbt. ▓
    ▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓▓

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